Weiter zum Inhalt

Soziale Medien – Fluch oder Segen? … Oder einfach der moderne Alltag?

Sein oder nicht sein? Das ist nicht ganz so konkret die Frage. Und doch scheint sie so falsch nicht zu sein. Denn die Nutzung der sozialen Medien kann Aufmerksamkeit generieren. Und dabei wichtige Marketingaufgaben übernehmen. Essentielle Neukontakte schaffen. Oder Bestehendes stärken. Ob wir es lieben oder nicht. Mitmachen lohnt sich. 

Sie werden weiterhin sehr unterschiedlich genutzt, die sozialen Medien. Einige von uns verpönen sie und attestieren ihnen zu viel Fremdbestimmung und totale Überwachung. Oder erachten sie schlicht als Unsinn. Andere nutzen sie bei jeder Gelegenheit, um der Welt private oder berufliche Gedanken und Bilder mitzugeben. Wiederum andere haben die sozialen Kanäle zum Beruf gemacht.

Persönlich attestiere ich mir „die nette Mitte“: Ich nutze die sozialen Medien zwar, um ab und an wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Um meine Erfahrungen und meine Dienstleistungen öffentlich zu machen. Der vorliegende Blog ist ein lebendes Beispiel dafür; er wird selbstverständlich auch über den digitalen Kanal verteilt. Als Laiin und wenig professionelle Anwenderin kann ich nur bedingt abschätzen, weshalb einmal mehr und einmal weniger Likes auf einen Beitrag eingehen. Einmal sind da Artikel, die schaffen es zu keinem persönlichen Kommentar. Andere wiederum werden von ergänzenden Voten regelrecht beworfen. Liegt es am Thema? Liegt es am Wochentag? Liegt es an der Saison? Zugegeben, ich habe es noch nicht erfasst.

Am Dienstag, 1. Juni 2021, habe ich einen Beitrag über mich selbst online geschalten, der in einer Verbandszeitschrift erschienen ist. Innerhalb von 24 Stunden wurde er 3’148 Mal gesichtet und 79 Mal gelikt, beklatscht resp. als wunderbar bezeichnet. Nun – eine Woche später – habe ich den persönlichen Rekord von 5’644 Ansichten und 109 Reaktionen geschafft. Eine derartige Resonanz hat noch kaum eine Nachricht von mir erlangt. War es ein besonders spannender Artikel? War der Beitrag ein Thema der Zeit? Schlugen die Emotionen dafür besonders hoch? Oder waren einfach Wochentag, Saison und Wetter für einen Einblick ideal? Und ich selbst stand eigentlich gar nicht im Zentrum dessen, was so gut gefiel? Wenn ich das bloss wüsste.

Grundsätzlich poste ich nur Themen, die mich interessieren, die mich beschäftigen oder die aktuell sind – zumindest aus meiner Perspektive. Wie genau entscheiden die Abermillionen anderen Nutzer, welche Beiträge und wann diese in den sozialen Medien veröffentlicht werden? Ich bin gespannt auf andere Erfahrungswerte.

Dieses eben gemachte Erlebnis bestärkt mich in einem: Auch als Arbeitgeber tue ich gut daran, immer wieder digitale Post abzusetzen. Und auf mich aufmerksam zu machen. Die professionelle Bewirtschaftung aller Kanäle ist für ein Klein- und Mittelunternehmen ressourcentechnisch herausfordernd. Die Kapazitäten sind gekonnt zu bündeln und so einzusetzen, dass Nutzen und Aufwand in gutem Verhältnis stehen.

Gerne unterstütze ich mit kleinen einfachen Inputs zu diesem Thema – getrost nach dem Motto „keep it simple and smart“. Für eine umfassende Beratung und Betreuung empfehle ich einen Spezialisten, auch wenn mich das Thema begeistert. Die Schusterin bleibt bei ihren Leisten 😉

Beitrag als pdf-Datei speichern

 

0 Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dies ist ein Pflichtfeld.
Dies ist ein Pflichtfeld.
Dies ist ein Pflichtfeld.

Bleiben wir in Kontakt

Informiert und inspiriert bleiben

Bitte geben Sie eine gültige E-Mail Adresse ein.
HRgenau verfasst regelmässig Artikel zu HR Themen. Melden Sie sich für den Newsletter an und freuen Sie sich über meine (Denk)Anregungen.